Archiv für den Monat August 2013

Deine Stimme gegen Rechts!

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Deine Stimme gegen Rechts!

Hi Leute.

Am 22. September ist Bundestagswahl.  Seit gestern nun ist der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung online. Wer nicht sicher ist, welche Partei die eigenen Vorstellungen am besten repräsentiert, befragt diese Internetseite und bekommt nach kurzer Zeit das Ergebnis. Total unkompliziert.

Leider gibt es immer noch viele junge Leute, denen die Bundestagswahl egal ist – das ist Mist. Gerade sie könnten ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen, indem sie im September ihre Stimme abgeben. Je mehr Menschen sich gegen Rechts entscheiden, desto geringer ist die Chance, dass solche Parteien in den Bundestag einziehen. Selbst ein rechter Abgeordneter ist zu viel; und es würde mir stinken, wenn ich mit meinem Steuergeld seine bescheuerte Ideologie bezahlen müsste. Euch nicht auch?

Leute, helft mit, Nichtwähler davon zu überzeugen, dass ihre Stimme gebraucht wird!

Eure Sarah

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Gegrillt: Tofu mit Kräuter-Tomaten-Salsa

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Gegrillt: Tofu mit Kräuter-Tomaten-Salsa

Hi Leute!

Manchmal sind die einfachen Dinge einfach die besten. Wenn man abends nach Hause kommt und einen Bärenhunger hat, aber der Kühlschrank vor Leere gähnt, könnte man die Flinte ins Korn werfen und die Nummer vom Pizzaservice raussuchen. Oder aber man geht ins Gewächshaus, pflückt sich Tomaten, Kräuter, und ein paar Samenkapseln voller Schwarzkümmel und versucht, aus den letzten zwei Packungen Tofu im Kühlschrank etwas Großartiges zu zaubern! Gesagt, getan. Bis ich wieder in der Küche war, wusste ich auch, was ich damit anstellen sollte – Ofen-Tofu mit Kräuter und Tomaten-Salsa. Das Ergebnis will ich vorweg nehmen: Hammer!

Was ihr braucht für dieses vegane Gericht?

2 Portionen:

–  12 Tomaten
– Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Salbei)
– etwas Schwarzkümmel
– 2 x 200 Gramm Tofu
– eine halbe Zwiebel und etwas Lauchzwiebeln

Zuerst die Kräuter grob hacken, ebenfalls die Zwiebel. Danach die Tomaten fein würfeln, würzen und etwas ziehen lassen. Nun zum Tofu. Den längs halbieren. Zwischen die Scheiben ein Häufchen Kräuter und Schwarzkümmel, die Hälften wieder aufeinander setzen. Oben drauf und rings um den Tofu kommen die Tomaten-Salsa, die restliche Kräuter, Zwiebeln und Lauchzwiebeln. Alles mit Olivenöl beträufeln und ab ins Ofenloch. 20 Minuten bei 220 Grad Celsius grillen. Mmmmmmmh, lecker!

Lasst es euch schmecken!

Eure Sarah

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Kurzmitteilung

Hi Leute!

Das Beton-Projekt muss auf Eis gelegt werden. Bin gestern in der Stadt in vier Baumärkten gewesen. Kein einziger konnte mir weiterhelfen. Im ersten Laden: Völlige Inkompetenz. Geht gar nicht. Jedes Mal, wenn ich in diesen Baumarkt gehe, hagelt’s Enttäuschungen. Jetzt ist Schluss. Weiter ging’s mit einem richtig großen Markt. War schon besser. Aber den richtigen Beton gab’s dort auch nicht. Der Beton für mein Projekt muss einiges abkönnen: Er muss wasserdicht sein, darf keine Schadstoffe abgeben und muss spülmaschinenfest sein. Es ist ja schließlich ein Küchen-/Frühstücksutensil! Im dritten Baumarkt war ich eigentlich nur, weil ich einen speziellen Bohrer wollte, den es aber auch nicht gab. Na Bravo! Also weiter zum Baustoffhändler, der meinen Beton vorrätig haben sollte. Fünf Minuten vor Ladenschluss auf den Parkplatz gefahren – aber der Händler hatte schon zu. Tja, es gibt Tage da verliert man, dann gibt’s Tage, an denen man einfach nicht gewinnen kann. So ist das im Leben. Also dauert’s eben noch eine Weile, bis das kleine Helferlein gegossen wird.

Übrigens: Schaut in den ersten Post – wer richtig rät, gewinnt das Ding. Die richtige Antwort war noch nicht dabei!

Einen schönen Sonntagmorgen wünscht

Eure Sarah

Beton für die Küche – Update!

Blog-View: Gestylt mit Kathi

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Blog-View: Gestylt mit Kathi

Hi Leute!

Heute Abend gibt’s mal wieder einen Blog-View. StyleNsmile heißt der Blog, der sich mit Deko und Bastelideen beschäftigt, aber auch nützliche Dinge wie eine Fliegenfalle vorstellt. Cool ist auf jeden Fall die Uhr aus einer alten Schallplatte! Auch wenn es mir weh tut, eine Vinyl-Platte zerschnitten an der Wand hängen zu sehen, ist es doch eine gute Idee. Vielleicht finde ich in der Sammlung meines Mannes eine Scheibe, die nicht mehr läuft. Dann bastle ich mir das auch – und hänge die Uhr über die HiFi-Anlage 🙂

An diesem Wochenende ist der Blog von Kathi ins Netz gegangen – bin gespannt auf neue Ideen.

Einen guten Start wünscht: Sarah.

DIY: Lichtpunkte im Dunkeln

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DIY: Lichtpunkte im Dunkeln

Hi Leute!

Heute musste ich unbedingt mal die Werkstatt aufräumen. In den vergangenen Tagen ist eine ganze Menge entstanden, unter anderem Kerzenständer aus altem Kirschholz. Entsprechend sah die Werkstatt auch aus. Ein letzter Rest vom Kirschholz lag noch auf der Werkbank, ein ziemlich dickes Stück, viele Äste. Wegwerfen wollte ich ihn nicht, dafür ist Kirschholz einfach zu schade. Na gut, dachte ich, das Aufräumen wird verschoben. Der Holzbrocken wollte bearbeitet werden 🙂

Nur was sollte ich der Einfachheit damit anstellen? Der Forstnerbohrer lag noch da, beim letzten Mal war er heißgelaufen, weshalb ich ihn nicht gleich im Schrank verstauen wollte. Der Bohrer war auch nicht weit…

Kerzenständer hatte ich schon, etwas Anderes sollte es werden. Indirekte Beleuchtung finde ich ziemlich interessant, weshalb ich mich dazu entschieden habe, mit dem Forstnerbohrer durch den Stamm zu fräsen, um später ein Teelicht darin zu versenken. In die Seite sollte weitere Bohrlöcher, damit man das flackernde Licht beobachten kann.

Gedacht, getan. Zuerst habe ich die seitlichen Löcher gebohrt. Das geht am besten, wenn man sich die Löcher auf dem Rundholz vorher anzeichnet und mit einem spitzen Gegenstand eine Kerbe für den Bohrer schafft. Dann rutscht man beim Anbohren nicht ab. Danach habe ich das große Loch mit dem Forstnerbohrer gefräst. Drei Akkuladungen waren dafür nötig; das gut getrocknete Kirschholz war ganz schön zäh 😉

Als alle Löcher drin waren, habe ich die Rinde vom Stamm gezogen und noch ein bisschen geschliffen. Das Ergebnis seht ihr nun auf den Bildern. Wenn’s richtig dunkel ist, zaubert der bearbeitete Holzstamm schöne Lichtpunkte an die Wand. Konnte ich leider nicht so richtig fotografieren. Dafür reicht meine Kamera eben nicht. Auf einem Foto bekommt ihr vielleicht aber einen Eindruck davon, wie es aussieht, wenn’s dunkler ist.

Viel Spaß beim Nachbauen!

Eure Sarah

PS: Jetzt räume ich mal die Werkstatt auf. Ernsthaft 😉

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Umfrage: DesignVerein in neuem Design

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Hi Leute!

Neuer look für DesignVerein. Wie gefällt’s euch?

Freut sich auf eure Antworten: Sarah

Beton für die Küche – raten und gewinnen!

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Beton für die Küche – raten und gewinnen!

Hi Leute!

Heute Abend bin ich nochmal schnell in der Werkstatt gewesen, um mein neues Projekt vorzubereiten. Alles dreht sich um Beton. Die Idee kam mir, als ich das Handmade-Magazin durchgeblättert habe. Nicht, dass ihr denkt, ich gieße mir Puzzleteile aus Beton, nein. Ich habe was anderes damit vor. Nur was? Wer es errät, gewinnt das „Ding“!

Aus Holz habe ich mir einen Rahmen mit einer Grundfläche von 10 auf 10 Zentimeter gezimmert. Die Wände sind 9 Zentimeter hoch. Diese Form gieße ich mit Beton aus, wobei ich ein entscheidendes Detail nicht verrate – ein schnöder Betonblock wäre auch zu einfach und wenig nützlich in der Küche oder auf dem Frühstückstisch.

Was müsst ihr tun, um den Küchen-/Frühstückshelfer zu gewinnen? Ratet, welchen Gegenstand ich herstelle. Wer als erster richtig rät, bekommt das „Ding“! Also: Haut in die Tasten!

Ist auf eure Antworten gespannt: Sarah.

PS: Die Dimension des Betonblocks sagt nicht über die spätere Verwendung aus 🙂

DIY: Einen Kerzenständer aus Altholz bauen

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DIY: Einen Kerzenständer aus Altholz bauen

Hallo Leute,

Männer neigen in manchen Fällen dazu, Dinge aufzuheben, für die man keine Verwendung hat. Vielleicht stammt diese Eigenart aus der Steinzeit, als Männer noch Jäger und besonders Sammler waren. Ich weiß es nicht, jedenfalls hat mein Mann dicke Äste unseres rund 20 Jahre alten Kirschbaums aufgehoben, in der Hoffnung, dass daraus irgendwann einmal etwas Schönes entstehen kann. Zwischendurch versuchte er, aus einem Stück Ast einen Kochlöffel zu zimmern, was allerdings hier nicht weiter thematisiert werden sollte 😉

Nun, lange Zeit haben mich die Äste ziemlich genervt, da sie nur im Weg standen – bis gestern! Da war sie, die Idee, was mit dem alten Holz passieren musste: Aus ihm sollten kleine Kerzenständer entstehen! Zugegeben: Mein Mann hatte durchaus recht mit seiner Ahnung – je länger man Dinge anschaut, desto mehr Ideen kommen einem in den Sinn.

Und so baut man Kerzenständer aus einem Stück Ast:

Man zersägt den Ast, sodass man verschieden lange Stücke hat. Das geht am besten mit einer Bügelsäge oder auch einer Japan-Säge, mit der der Schnitt noch präziser wird. Danach schnappt man sich die Bohrmaschine, ich habe dafür den Akkubohrer verwendet, mal wieder (habe ich eigentlich schon erwähnt, dass mein Akkubohrer und ich dicke Kumpels sind 🙂 ?). Ins Bohrfutter spannt man einen Forstnerbohrer, der in etwa dem Durchmesser eines Teelichts entspricht. Die Löcher sind schnell gebohrt, und so hat man in weniger als einer Stunde ein paar rustikale Kerzenständer gebaut.

Das war mir aber noch nicht genug. Also habe ich die Rinde noch etwas verziert, indem ich mit einem scharfen Messer Muster in die Rinde geschnitzt habe. Auch das ist kein Hexenwerk und ist je nach Muster in ein paar Minuten erledigt. Schon sind die Kerzenständer fertig! Wie findet ihr sie?

Viel Spaß beim Nachbauen!

Eure Sarah

Rote Bete – was mache ich bloß damit?

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Rote Bete – was mache ich bloß damit?

Mein Mann ist Veganer. Auch das noch, möchte man sagen, was soll er denn noch essen? Kein Fleisch, keine Wurst, Milch ist tabu, Honig auch, einfach alle tierischen Produkte stehen auf der roten Liste. Was viele beim Kochen vor Probleme stellt, ist eigentlich gar kein Hexenwerk. Hier ist Kreativität gefragt. Einige vegane Rezepte stelle ich euch in der neuen Kategorie „Snacktakulär“ vor.

Heute: Rote Bete – was mache ich bloß damit?

Ihr braucht dazu:

100 g Sonnenblumenkerne
250 g Rote Bete (im Glas)
2 EL geriebenen Meerrettich
1 Zwiebel
50 ml Sonnenblumenöl
1 EL Agavendicksaft

Und los geht’s:

Sonnenblumenkerne 1 Stunde lang in Wasser einweichen. Wie bei Reis habe ich mal die doppelte Menge Wasser genommen. Inzwischen könnt ihr schon mal die anderen Zutaten vorbereiten, die Zwiebel in grobe Stücke teilen (natürlich vorher schälen 🙂 ). Sobald die Sonnenblumenkerne durchgezogen sind, gießt ihr sie ab und mischt sie mit den anderen Zutaten (Meerrettich, Zwiebel, Öl, Agavendicksaft und Salz). Dann die Rote Bete abgießen und rein damit. Alles mit dem Pürierstab mixen und mit Salz/Pfeffer abschmecken.

et voilà

Natürlich kann man den Aufstrich auch mit frischer Roter Bete machen. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Muss man dann vorher abkochen – wie lange, hängt davon ab, wie man die Rote Bete mag: bissfest, oder butterweich.

Schmeckt’s euch?

Eure Sarah

Mag-View: Handmade – DIY auf 98 Seiten

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Mag-View: Handmade – DIY auf 98 Seiten

Hi Leute!

Selbstgemachte Dinge sind etwas wunderschönes. Besonders, wenn man es mit anderen teilen kann. Ein Beispiel dafür ist das Magazin von Handmade Kultur, das ich euch hier näher vorstelle. Allein schon durch die Haptik unterscheidet es sich von anderen Magazinen. Es ist gelumbeckt, sprich die Seiten sind geklebt und nicht getackert, wie es viele Verlage heute tun, um Geld zu sparen. Der Herausgeber, der Handmade Kultur Verlag aus Hamburg, hat sich glücklicherweise für die geklebte Variante entschieden, an der man lange Freude hat – es leiert nicht aus, auch wenn es Tag für Tag flach aufgeschlagen auf den Tisch gelegt wird. Ein echter Pluspunkt also für diejenigen, die das Magazin wie ich auf der Werkbank ausbreiten wollen.

Doch das Äußere ist längst nicht alles bei einem Heft. Viel eher zählen die inneren Werte, man will ja schließlich ordentlichen Lesestoff für sein Geld haben. Und der kommt beim Handmade-Magazin nicht zu kurz. Auf 98 Seiten finden sich zahlreiche Porträts und Anleitungen aus der Community, allesamt liebevoll aufbereitet und wunderschön, luftig, locker gestaltet. Gerade das ist das Schöne am Magazin von Handmade Kultur: Auch die Printausgabe verfolgt den Community-Gedanken, die Mitglieder kommen zu Wort und können der Redaktion Vorschläge für die nächste Ausgabe schicken. Ein Heft von und für die Handmade-Community – schön! Ein kleiner Kritikpunkt am Layout ist die Schriftfarbe, die in einem Fall so blass ist, dass der Text bei schlechtem Licht oder ungünstigem Lichteinfall schlecht lesbar ist (Seite 6, „Liebling, ich habe die Folie geschrumpft“). Doch das schmälert meinen positiven Eindruck keineswegs. Aufmachung und Inhalt sind den Preis von 6,90 Euro absolut wert.

Inhaltlich orientiert sich die Ausgabe an sommerlichen Themen. Es geht um Nähen, Filzen, Basteln, einfach um alles, was man selbst herstellen kann und toll aussieht. Da sind Samenbomben, die der tristen grünen Wiese Farbe auftupfen, oder Uhren, die zwar nicht neu erfunden wurden, aber allesamt mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden, dass man sie gleich nachbauen möchte – kein Problem mit den Schnittmustern am Ende des Hefts. Auch der Werkstoff Beton ist dabei, aus dem Puzzleteile für den neuen Boden gemacht wurden (mit Muster und detaillierter Anleitung), was mich gleich auf eine nächste Idee gebracht hat. Was das ist, lest ihr demnächst auf meinem Blog. Neben vielen weiteren interessanten und aus dem Netz bekannten Rubriken (etwa Altes Handwerk mit einer lesenswerten Geschichte über die Salzgewinnung) darf natürlich das easy peasy shirt in dieser Ausgabe nicht fehlen – hier seht ihr mein Shirt.

Was bleibt hängen? Nun, das Handmade-Magazin ist die perfekte Ergänzung zur Internetseite und bietet weit mehr als eine bloße Zusammenfassung der besten Projekte aus dem Netz. Schöne Geschichten und tolle Anleitungen bietet einen echten Mehrwert zu einem Preis, der mehr als gerechtfertigt ist. Mit einem Wort: Bravo!

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

Sarah

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