Mag-View: Handmade – DIY auf 98 Seiten

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Mag-View: Handmade – DIY auf 98 Seiten

Hi Leute!

Selbstgemachte Dinge sind etwas wunderschönes. Besonders, wenn man es mit anderen teilen kann. Ein Beispiel dafür ist das Magazin von Handmade Kultur, das ich euch hier näher vorstelle. Allein schon durch die Haptik unterscheidet es sich von anderen Magazinen. Es ist gelumbeckt, sprich die Seiten sind geklebt und nicht getackert, wie es viele Verlage heute tun, um Geld zu sparen. Der Herausgeber, der Handmade Kultur Verlag aus Hamburg, hat sich glücklicherweise für die geklebte Variante entschieden, an der man lange Freude hat – es leiert nicht aus, auch wenn es Tag für Tag flach aufgeschlagen auf den Tisch gelegt wird. Ein echter Pluspunkt also für diejenigen, die das Magazin wie ich auf der Werkbank ausbreiten wollen.

Doch das Äußere ist längst nicht alles bei einem Heft. Viel eher zählen die inneren Werte, man will ja schließlich ordentlichen Lesestoff für sein Geld haben. Und der kommt beim Handmade-Magazin nicht zu kurz. Auf 98 Seiten finden sich zahlreiche Porträts und Anleitungen aus der Community, allesamt liebevoll aufbereitet und wunderschön, luftig, locker gestaltet. Gerade das ist das Schöne am Magazin von Handmade Kultur: Auch die Printausgabe verfolgt den Community-Gedanken, die Mitglieder kommen zu Wort und können der Redaktion Vorschläge für die nächste Ausgabe schicken. Ein Heft von und für die Handmade-Community – schön! Ein kleiner Kritikpunkt am Layout ist die Schriftfarbe, die in einem Fall so blass ist, dass der Text bei schlechtem Licht oder ungünstigem Lichteinfall schlecht lesbar ist (Seite 6, „Liebling, ich habe die Folie geschrumpft“). Doch das schmälert meinen positiven Eindruck keineswegs. Aufmachung und Inhalt sind den Preis von 6,90 Euro absolut wert.

Inhaltlich orientiert sich die Ausgabe an sommerlichen Themen. Es geht um Nähen, Filzen, Basteln, einfach um alles, was man selbst herstellen kann und toll aussieht. Da sind Samenbomben, die der tristen grünen Wiese Farbe auftupfen, oder Uhren, die zwar nicht neu erfunden wurden, aber allesamt mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden, dass man sie gleich nachbauen möchte – kein Problem mit den Schnittmustern am Ende des Hefts. Auch der Werkstoff Beton ist dabei, aus dem Puzzleteile für den neuen Boden gemacht wurden (mit Muster und detaillierter Anleitung), was mich gleich auf eine nächste Idee gebracht hat. Was das ist, lest ihr demnächst auf meinem Blog. Neben vielen weiteren interessanten und aus dem Netz bekannten Rubriken (etwa Altes Handwerk mit einer lesenswerten Geschichte über die Salzgewinnung) darf natürlich das easy peasy shirt in dieser Ausgabe nicht fehlen – hier seht ihr mein Shirt.

Was bleibt hängen? Nun, das Handmade-Magazin ist die perfekte Ergänzung zur Internetseite und bietet weit mehr als eine bloße Zusammenfassung der besten Projekte aus dem Netz. Schöne Geschichten und tolle Anleitungen bietet einen echten Mehrwert zu einem Preis, der mehr als gerechtfertigt ist. Mit einem Wort: Bravo!

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

Sarah

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