Archiv der Kategorie: Garten

Wer kennt dieses Kraut?

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Hallo zusammen,

wie ihr an meinen wenigen Artikeln im Moment sehen könnt, bin ich gerade viel im Garten beschäftigt. Es gibt noch jede Menge zu tun, bis der Winter kommt und da mein Mann gerade wenig Zuhause ist, bleibt mal wieder vieles an mir hängen. Aber zu etwas ganz anderen: Bei einem meiner Streifzüge durch den Garten, habe ich in unserer Kräuterschnecke dieses Küchenkraut entdeckt. Ich kann mich erinnern, das mein Mann es von seiner Sekretärin (die wohl auch einen wunderschönen Garten besitzt) mit nach Hause gebracht hat. Leider habe sowohl ich als auch er vergessen, was es ist und wozu man es in der Küche brauchen kann.

Könnt ihr uns weiterhelfen? Wer kennt dieses Kräuterlein?

Dankbar für eure Hilfe: Sarah

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DIY: Türkranz – Alles was der Garten her gibt

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DIY: Türkranz – Alles was der Garten her gibt

Hallo Leute,

Jetzt ist es endgültig: Der Herbst ist da!

Heute hab ich euch ein neues DIY Projekt: Ein wunderschöner selbst gemachter Türkranz. Und wie der Titel schon verrät, aus allem, was der Garten hergibt.

Was ihr dazu braucht:

– Zeitungspapier
– Basteldraht
– Mullbinde
– Heißklebepistole
– Grünzeug, Wurzeln, Kiefernzapfen, Schneckenhäuschen, Blüten, Blätter… – eben alles, was ihr so im Garten findet.

Zuerst formt ihr den Kranz-Rohling aus Zeitungspapier – das ist ein bisschen kniffelig, aber man bekommt es schon hin. Mit Bindedraht umwickeln und das ganze noch mit einer Mullbinde fixiert. Damit hält es besser. Fertig ist der Rohling. Nun zum schönen Teil der Bastelei!

Mit der Gartenschere raus in den Garten und auf die Suche nach Grünzeug. Wie ihr auf den Bildern seht, habe ich ein Viertel des Kranzes mit Kiefernzapfen beklebt, das lockert das Ganze etwas auf. Dann noch ein Paar Thuja-Zweige drumwickeln, mit dem ein oder andern Schneckenhäuschen (von meiner Tochter gemopst ;-)) verzieren und ein Band zum Befestigen anbringen. Blätter oder Blüten machen sich auch ganz gut am Kranz. Lasst eurer Fantasie freien lauf und bastelt einfach drauf los.

Viel Spaß beim Basteln wünscht: Sarah

Wer weiß, wie die Blume heißt?

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Wer weiß, wie die Blume heißt?

Hi!

Derzeit blüht der ganze Garten. Überall wachsen Korn- und Ringelblumen und viele andere wilde Arten. Zwischen diesem kunterbunten Blumenmeer wächst auch eine Pflanze mit weinroten Blättern, die ihr auf dem Foto seht. Die ist doch wunderschön! Wisst ihr, wie sie heißt? Schreibt mir!

Eure Sarah

Ab ins Beet: Aufbewahrung von Pflanzen-Samen

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Ab ins Beet: Aufbewahrung von Pflanzen-Samen

Hi Leute!

Die Gemüse-Saison hat gerade erst begonnen, da denke ich bereits wieder ans kommende Jahr. Samen für die Nachzucht müssen geerntet und über den Winter gelagert werden. Doch wo bewahrt man Saatgut am besten auf? Nun, hier kommt wieder das Thema Upcycling ins Spiel. Von alten Briefumschlägen schneide ich die Ecken ab und erhalte so von jedem Umschlag vier Tütchen, in die ziemlich was reinpasst. Mit der Zeit habe ich mir eine kleine Box mit lauter Ecken von Briefumschlägen angelegt – mehr als genug, um Samen aller Gemüsesorten aus meinem Garten aufzubewahren.

Heute habe ich Zucchini- und Chili-Samen geerntet und auf einem Taschentuch ausgebreitet, damit sie schön trocknen. Das ist wichtig, damit die Samen im Tütchen nicht anfangen zu schimmeln, besonders bei Tomatensamen muss man höllisch aufpassen. Sind die Samen dann trocken, schüttet man sie einfach ins Tütchen, falzt den oberen Rand zu – fertig. Über den Winter lagert man die beschrifteten Tütchen am besten kühl und trocken irgendwo im Keller.

Viel Spaß beim Upcycling von Briefumschlägen!

Eure Sarah

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Stein auf Stein – eine Kräuterschnecke bauen

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Stein auf Stein – eine Kräuterschnecke bauen

Hallo Leute,

heute möchte ich euch ein ungewöhnliches Upcycling-Projekt vorstellen, das schon einige Zeit zurück liegt. Anfang des Jahres entstand bei uns im Garten eine Kräuterschnecke aus lauter Steine, die beim Neubau unseres Hauses aus der Erde kamen. Wenn wir damals schon an eine Kräuterschnecke gedacht hätten, hätten wir sicher viel mehr Steine aufgehoben. Aber gut. So nutzten wir eben das, was noch übrig war. Unter anderem waren das Lehm-Ziegel, viele bläulich schimmernde Natursteine und ein paar Findlinge, die meine Mutter mitgebracht hat.

Einfach mal auf gut Glück losgebaut, merkten wir schnell, dass wir den Radius viel zu klein gewählt hatte. Also alles wieder zurückbauen. Zum Glück war erst eine Lage bis zur ersten Windung gelegt. Deshalb ein Tipp: Überlegt zwei Mal, bevor ihr loslegt. Wählt im Zweifelsfall lieber einen etwas größeren Radius.

Beim zweiten Versuch hat’s dann geklappt. Begonnen haben wir mit den größten Steinen, die sorgen für Stabilität. Damit  die Kräuterschnecke schön ansteigt, haben wir die Mauer alle drei Steine jeweils um einen Stein erhöht und immer darauf geachtet, dass die Steine möglichst ineinander passen. Ist eine ganz schöne Puzzlearbeit, aber notwendig für die Stabilität – Mörtel haben wir nämlich nicht verwendet.

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Die Steine reichten schließlich für drei Windungen, die wir mit reichlich Humus und Blumenerde aufgefüllt haben. Ein paar Tage später sprießten auch schon die ersten frischen Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Salbei und Co. Außerdem haben wir Kümmel, Schwarzkümmel und Fenchel gesät. Letzterer schießt geradezu in die Höhe, wie man auf dem Foto sieht. Das macht aber nicht’s, denn vom Fenchel ernten wir nur die jungen Triebe, die Bienen freuen sich an der Blüte. Und wir haben jeden Tag frische Kräuter für den Salat 🙂

Nun, das war’s für heute.

Eure Sarah

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Mein Öko-Garten – Gemüse unserer Großmütter

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Mein Öko-Garten – Gemüse unserer Großmütter

Hallo Leute,

heute möchte ich euch meinen Garten kurz vorstellen. Jetzt im Sommer, wenn alles wächst und blüht, gibt es doch nichts Schöneres, als leckeres Gemüse aus dem eigenen Garten. Bei mir wächst allerhand, wie ihr sicher auf den Bildern seht. Manch einer wird sicher die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, da der Wildwuchs sicher etwas, ja, chaotisch aussehen mag. Ich würde es eher als Öko-Garten bezeichnen. Unkraut wächst so gut wie gar nicht, was ihr auf den Bildern seht, sind Wildblumen, Spinatpflanzen und allerlei anderes Gemüse.

Schaut euch beispielsweise die Pflanze mit den grün-violetten Blättern an: Das ist die Gartenmelde, ein Spinat aus Großmutters Zeiten. Schmeckt total lecker – kein Unterschied zum TK-Spinat aus dem Supermarkt! Weiter hinten wächst Cocozelle von Tripolis, eine alte, sehr ertragreiche und schmackhafte Zucchini-Sorte. Selbst wenn die Zucchini einen Meter groß ist, schmeckt sie noch. Das Beste: Diese Sorte ist samenecht, das heißt, man kann sie jedes Jahr neu aussähen, ohne dass man in ein paar Jahren eine Mutation auf dem Teller hat. Samenechte Sorten werden heute im Handel übrigens kaum mehr angeboten (nur in ganz wenigen, Öko-Shops), da die Industrie auf Hybride setzt (was Hybriden sind, lest ihr hier und hier). Ich rate davon ab, Hybriden einzupflanzen.

Nebenan sind bald die Kartoffeln aus Marokko fertig. Die hat mir meine Schwiegermutter mitgebracht. Auf den ersten Blick sehen die Kartoffeln ziemlich blass aus. Geschmacklich sind sie echt top – also vermehre ich sie nun bereits im zweiten Jahr. Ach ja: Im Gewächshaus reifen die Tomaten. Ein paar Tage noch, dann gibt’s wieder Tomaten-Salsa – ein total leckeres Rezept gibt’s hier.

So. Das war ein kurzer Ausflug in meinen Garten. Wer Interesse an alten Gemüsesorten und rund 100 verschiedenen Tomaten-Sorten hat, kann mich gerne anschreiben.

Viele Grüße

Eure Sarah

PS: Hier findet ihr einen auch einen liebevoll gestalteten Gartenblog.