Schlagwort-Archive: Upcycling

Upcycling: leere Shampooflasche wird zur Wasserstrahlverlängerung

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Hallo zusammen!

Dies ist ein Beitrag für alle Eltern, die ohne Rückenschmerzen abends ins Bett gehen wollen. Viel erklären brauch ich dazu nicht. Ihr werdet diese DIY Idee genauso lieben wie ich!

Deckel von einer leeren Shampoo/Duschgel Flasche abschneiden, das Loch im Boden entsprechend eures Wasserhahns ausschneiden und nach Lust und Laune eine Öffnung reinschneiden. Bestimmt gibt es noch Kreativere Ideen wie die meine. Lasst es mich wissen.

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Ich hoffe euer Leben etwas leichter gemacht zu haben.

Es grüßt euch ganz Herzlich: Sarah

 

 

Upcycling: Was aus einem scheußlichen T-Shirt werden kann…

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Hallo zusammen,

ich hab mich mal seit langem wieder an die Nähmaschine gesetzt. Und ihr werdet es nicht glauben, mein Mann ist schuld daran! Ja, tatsächlich!

Wegen einer klitzekleinen, nennen wir es mal Streitigkeit, hab ich mich Wutentbrannt an die Rattermaschine gesetzt und drauf los genäht…

Das ist dabei raus gekommen:

bolero mit Haarschleife

Ist das nicht super geworden? Mein Mann kam nachdem ich es fertig hatte an und fand es ganz toll! Jippi! Streit vergessen – schickes Teil im Schrank unserer kleinen Hexe. Na, wenn das kein produktiver Streit war…

Die Anleitung für diesen wunderbaren Bolero (den man auch mit Wut im Bauch super nähen kann) hab ich bei Blanca von kleinekleinigkeiten gefunden – herzlichen Dank!!!

Die passende Haarschleife hab ich mir aus mehreren „Schleifenanleitungen“ schlussendlich alleine zusammengeschustert. Da gibts ja Unmengen davon im Netz.

Ganz besonders dankbar für diese Anleitung grüßt euch: Sarah

 

Upcycling: wenn aus einer alten Schublade ein Schmuckstück wird

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Hallo zusammen,

Seit Tagen überlege ich was ich aus einer uralten einsamen Schublade machen soll. Seit Jahren steht sie verdreckt in der Werkstatt und wartet auf ihre wahre Bestimmung.
Jetzt ist ihr tristes Dasein beendet. Sie schmückt nun unser Wohnzimmer. Ich hab sie mit einer ganz normalen Plastiktüte ausgekleidet und darin Zimmerpflanzen getopft.
Fertig ist unser neuer Blickfang.

Habt ihr auch solche Schmuckstücke im Keller oder in der Werkstatt? Was habt ihr daraus gemacht? Mailt mir eure Werke – sie werden auf dieser Seite ausgestellt.

Über eure Ideen freut sich: Sarah

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Blog-View: Gestylt mit Kathi

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Blog-View: Gestylt mit Kathi

Hi Leute!

Heute Abend gibt’s mal wieder einen Blog-View. StyleNsmile heißt der Blog, der sich mit Deko und Bastelideen beschäftigt, aber auch nützliche Dinge wie eine Fliegenfalle vorstellt. Cool ist auf jeden Fall die Uhr aus einer alten Schallplatte! Auch wenn es mir weh tut, eine Vinyl-Platte zerschnitten an der Wand hängen zu sehen, ist es doch eine gute Idee. Vielleicht finde ich in der Sammlung meines Mannes eine Scheibe, die nicht mehr läuft. Dann bastle ich mir das auch – und hänge die Uhr über die HiFi-Anlage 🙂

An diesem Wochenende ist der Blog von Kathi ins Netz gegangen – bin gespannt auf neue Ideen.

Einen guten Start wünscht: Sarah.

DIY: Lichtpunkte im Dunkeln

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DIY: Lichtpunkte im Dunkeln

Hi Leute!

Heute musste ich unbedingt mal die Werkstatt aufräumen. In den vergangenen Tagen ist eine ganze Menge entstanden, unter anderem Kerzenständer aus altem Kirschholz. Entsprechend sah die Werkstatt auch aus. Ein letzter Rest vom Kirschholz lag noch auf der Werkbank, ein ziemlich dickes Stück, viele Äste. Wegwerfen wollte ich ihn nicht, dafür ist Kirschholz einfach zu schade. Na gut, dachte ich, das Aufräumen wird verschoben. Der Holzbrocken wollte bearbeitet werden 🙂

Nur was sollte ich der Einfachheit damit anstellen? Der Forstnerbohrer lag noch da, beim letzten Mal war er heißgelaufen, weshalb ich ihn nicht gleich im Schrank verstauen wollte. Der Bohrer war auch nicht weit…

Kerzenständer hatte ich schon, etwas Anderes sollte es werden. Indirekte Beleuchtung finde ich ziemlich interessant, weshalb ich mich dazu entschieden habe, mit dem Forstnerbohrer durch den Stamm zu fräsen, um später ein Teelicht darin zu versenken. In die Seite sollte weitere Bohrlöcher, damit man das flackernde Licht beobachten kann.

Gedacht, getan. Zuerst habe ich die seitlichen Löcher gebohrt. Das geht am besten, wenn man sich die Löcher auf dem Rundholz vorher anzeichnet und mit einem spitzen Gegenstand eine Kerbe für den Bohrer schafft. Dann rutscht man beim Anbohren nicht ab. Danach habe ich das große Loch mit dem Forstnerbohrer gefräst. Drei Akkuladungen waren dafür nötig; das gut getrocknete Kirschholz war ganz schön zäh 😉

Als alle Löcher drin waren, habe ich die Rinde vom Stamm gezogen und noch ein bisschen geschliffen. Das Ergebnis seht ihr nun auf den Bildern. Wenn’s richtig dunkel ist, zaubert der bearbeitete Holzstamm schöne Lichtpunkte an die Wand. Konnte ich leider nicht so richtig fotografieren. Dafür reicht meine Kamera eben nicht. Auf einem Foto bekommt ihr vielleicht aber einen Eindruck davon, wie es aussieht, wenn’s dunkler ist.

Viel Spaß beim Nachbauen!

Eure Sarah

PS: Jetzt räume ich mal die Werkstatt auf. Ernsthaft 😉

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DIY: Einen Kerzenständer aus Altholz bauen

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DIY: Einen Kerzenständer aus Altholz bauen

Hallo Leute,

Männer neigen in manchen Fällen dazu, Dinge aufzuheben, für die man keine Verwendung hat. Vielleicht stammt diese Eigenart aus der Steinzeit, als Männer noch Jäger und besonders Sammler waren. Ich weiß es nicht, jedenfalls hat mein Mann dicke Äste unseres rund 20 Jahre alten Kirschbaums aufgehoben, in der Hoffnung, dass daraus irgendwann einmal etwas Schönes entstehen kann. Zwischendurch versuchte er, aus einem Stück Ast einen Kochlöffel zu zimmern, was allerdings hier nicht weiter thematisiert werden sollte 😉

Nun, lange Zeit haben mich die Äste ziemlich genervt, da sie nur im Weg standen – bis gestern! Da war sie, die Idee, was mit dem alten Holz passieren musste: Aus ihm sollten kleine Kerzenständer entstehen! Zugegeben: Mein Mann hatte durchaus recht mit seiner Ahnung – je länger man Dinge anschaut, desto mehr Ideen kommen einem in den Sinn.

Und so baut man Kerzenständer aus einem Stück Ast:

Man zersägt den Ast, sodass man verschieden lange Stücke hat. Das geht am besten mit einer Bügelsäge oder auch einer Japan-Säge, mit der der Schnitt noch präziser wird. Danach schnappt man sich die Bohrmaschine, ich habe dafür den Akkubohrer verwendet, mal wieder (habe ich eigentlich schon erwähnt, dass mein Akkubohrer und ich dicke Kumpels sind 🙂 ?). Ins Bohrfutter spannt man einen Forstnerbohrer, der in etwa dem Durchmesser eines Teelichts entspricht. Die Löcher sind schnell gebohrt, und so hat man in weniger als einer Stunde ein paar rustikale Kerzenständer gebaut.

Das war mir aber noch nicht genug. Also habe ich die Rinde noch etwas verziert, indem ich mit einem scharfen Messer Muster in die Rinde geschnitzt habe. Auch das ist kein Hexenwerk und ist je nach Muster in ein paar Minuten erledigt. Schon sind die Kerzenständer fertig! Wie findet ihr sie?

Viel Spaß beim Nachbauen!

Eure Sarah

Mag-View: Handmade – DIY auf 98 Seiten

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Mag-View: Handmade – DIY auf 98 Seiten

Hi Leute!

Selbstgemachte Dinge sind etwas wunderschönes. Besonders, wenn man es mit anderen teilen kann. Ein Beispiel dafür ist das Magazin von Handmade Kultur, das ich euch hier näher vorstelle. Allein schon durch die Haptik unterscheidet es sich von anderen Magazinen. Es ist gelumbeckt, sprich die Seiten sind geklebt und nicht getackert, wie es viele Verlage heute tun, um Geld zu sparen. Der Herausgeber, der Handmade Kultur Verlag aus Hamburg, hat sich glücklicherweise für die geklebte Variante entschieden, an der man lange Freude hat – es leiert nicht aus, auch wenn es Tag für Tag flach aufgeschlagen auf den Tisch gelegt wird. Ein echter Pluspunkt also für diejenigen, die das Magazin wie ich auf der Werkbank ausbreiten wollen.

Doch das Äußere ist längst nicht alles bei einem Heft. Viel eher zählen die inneren Werte, man will ja schließlich ordentlichen Lesestoff für sein Geld haben. Und der kommt beim Handmade-Magazin nicht zu kurz. Auf 98 Seiten finden sich zahlreiche Porträts und Anleitungen aus der Community, allesamt liebevoll aufbereitet und wunderschön, luftig, locker gestaltet. Gerade das ist das Schöne am Magazin von Handmade Kultur: Auch die Printausgabe verfolgt den Community-Gedanken, die Mitglieder kommen zu Wort und können der Redaktion Vorschläge für die nächste Ausgabe schicken. Ein Heft von und für die Handmade-Community – schön! Ein kleiner Kritikpunkt am Layout ist die Schriftfarbe, die in einem Fall so blass ist, dass der Text bei schlechtem Licht oder ungünstigem Lichteinfall schlecht lesbar ist (Seite 6, „Liebling, ich habe die Folie geschrumpft“). Doch das schmälert meinen positiven Eindruck keineswegs. Aufmachung und Inhalt sind den Preis von 6,90 Euro absolut wert.

Inhaltlich orientiert sich die Ausgabe an sommerlichen Themen. Es geht um Nähen, Filzen, Basteln, einfach um alles, was man selbst herstellen kann und toll aussieht. Da sind Samenbomben, die der tristen grünen Wiese Farbe auftupfen, oder Uhren, die zwar nicht neu erfunden wurden, aber allesamt mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden, dass man sie gleich nachbauen möchte – kein Problem mit den Schnittmustern am Ende des Hefts. Auch der Werkstoff Beton ist dabei, aus dem Puzzleteile für den neuen Boden gemacht wurden (mit Muster und detaillierter Anleitung), was mich gleich auf eine nächste Idee gebracht hat. Was das ist, lest ihr demnächst auf meinem Blog. Neben vielen weiteren interessanten und aus dem Netz bekannten Rubriken (etwa Altes Handwerk mit einer lesenswerten Geschichte über die Salzgewinnung) darf natürlich das easy peasy shirt in dieser Ausgabe nicht fehlen – hier seht ihr mein Shirt.

Was bleibt hängen? Nun, das Handmade-Magazin ist die perfekte Ergänzung zur Internetseite und bietet weit mehr als eine bloße Zusammenfassung der besten Projekte aus dem Netz. Schöne Geschichten und tolle Anleitungen bietet einen echten Mehrwert zu einem Preis, der mehr als gerechtfertigt ist. Mit einem Wort: Bravo!

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

Sarah

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DIY: Eine Lichtsäule bauen

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DIY: Eine Lichtsäule bauen

Hi Leute!

Heute habe ich dicke Bretter gebohrt, Pardon – ich habe einen dicken Balken gebohrt, der eigentlich irgendwann einmal als Brennholz im Ofen landen sollte. Irgendwie war der mehr als 100 Jahre alte Dachbalken aber doch zu schade fürs Feuer, zumal er ziemlich cool aussah: Von einem Blitzeinschlag im alten Haus war er oben leicht angekokelt. Also habe ich ihn für mein nächstes Upcycling-Projekt verwendet und aus ihm ein Lichtsäule für den Garten gebaut.

Der Plan: In die Mitte musste ein rechteckiges Loch, in dem später ein Windlicht stehen sollte. Das hört sich einfacher an als es ist. Wie bekommt man ein derart großes Loch in einen dicken Balken, wenn man nur eine Bohrmaschine, Stechbeitel, Raspel und Hammer zur Verfügung hat. Die ersten Versuche mit dem Stechbeitel waren mühsam, da das alte Holz ziemlich hartnäckig war. Ich bin kaum vorangekommen. Nach einem halben Zentimeter Arbeit und viel Schweiß habe ich mich umentschieden und einzelne Löcher mit der Bohrmaschine durch den Balken gefräst. Das hat ziemlich gut geklappt. Danach noch etwas mit dem Stechbeitel bearbeitet, dann mit der Raspel und danach geschliffen – und schon war das Loch perfekt.

Doch dann kam das Thema Brandschutz. Wenn die Kerze an ihrem Platz im Balken steht, könnte es sein, dass der schöne Balken weiterbrennt, was ich verhindern wollte. Also habe ich mir ein Stück Blech gesucht, das beim Bau einer Tür für den Hühnerstall übrig geblieben war. Mit einer Blechschere auf Länge gebracht, Löcher reingebohrt und dann am Balken verschraubt. Das Ergebnis seht ihr nun auf den Bildern. Sieht rustikal aus, nicht? Was meint ihr dazu?

Viel Spaß beim Nachbauen!

Eure Sarah

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Ab ins Beet: Aufbewahrung von Pflanzen-Samen

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Ab ins Beet: Aufbewahrung von Pflanzen-Samen

Hi Leute!

Die Gemüse-Saison hat gerade erst begonnen, da denke ich bereits wieder ans kommende Jahr. Samen für die Nachzucht müssen geerntet und über den Winter gelagert werden. Doch wo bewahrt man Saatgut am besten auf? Nun, hier kommt wieder das Thema Upcycling ins Spiel. Von alten Briefumschlägen schneide ich die Ecken ab und erhalte so von jedem Umschlag vier Tütchen, in die ziemlich was reinpasst. Mit der Zeit habe ich mir eine kleine Box mit lauter Ecken von Briefumschlägen angelegt – mehr als genug, um Samen aller Gemüsesorten aus meinem Garten aufzubewahren.

Heute habe ich Zucchini- und Chili-Samen geerntet und auf einem Taschentuch ausgebreitet, damit sie schön trocknen. Das ist wichtig, damit die Samen im Tütchen nicht anfangen zu schimmeln, besonders bei Tomatensamen muss man höllisch aufpassen. Sind die Samen dann trocken, schüttet man sie einfach ins Tütchen, falzt den oberen Rand zu – fertig. Über den Winter lagert man die beschrifteten Tütchen am besten kühl und trocken irgendwo im Keller.

Viel Spaß beim Upcycling von Briefumschlägen!

Eure Sarah

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