DIY: Einen Kerzenständer aus Altholz bauen

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DIY: Einen Kerzenständer aus Altholz bauen

Hallo Leute,

Männer neigen in manchen Fällen dazu, Dinge aufzuheben, für die man keine Verwendung hat. Vielleicht stammt diese Eigenart aus der Steinzeit, als Männer noch Jäger und besonders Sammler waren. Ich weiß es nicht, jedenfalls hat mein Mann dicke Äste unseres rund 20 Jahre alten Kirschbaums aufgehoben, in der Hoffnung, dass daraus irgendwann einmal etwas Schönes entstehen kann. Zwischendurch versuchte er, aus einem Stück Ast einen Kochlöffel zu zimmern, was allerdings hier nicht weiter thematisiert werden sollte 😉

Nun, lange Zeit haben mich die Äste ziemlich genervt, da sie nur im Weg standen – bis gestern! Da war sie, die Idee, was mit dem alten Holz passieren musste: Aus ihm sollten kleine Kerzenständer entstehen! Zugegeben: Mein Mann hatte durchaus recht mit seiner Ahnung – je länger man Dinge anschaut, desto mehr Ideen kommen einem in den Sinn.

Und so baut man Kerzenständer aus einem Stück Ast:

Man zersägt den Ast, sodass man verschieden lange Stücke hat. Das geht am besten mit einer Bügelsäge oder auch einer Japan-Säge, mit der der Schnitt noch präziser wird. Danach schnappt man sich die Bohrmaschine, ich habe dafür den Akkubohrer verwendet, mal wieder (habe ich eigentlich schon erwähnt, dass mein Akkubohrer und ich dicke Kumpels sind 🙂 ?). Ins Bohrfutter spannt man einen Forstnerbohrer, der in etwa dem Durchmesser eines Teelichts entspricht. Die Löcher sind schnell gebohrt, und so hat man in weniger als einer Stunde ein paar rustikale Kerzenständer gebaut.

Das war mir aber noch nicht genug. Also habe ich die Rinde noch etwas verziert, indem ich mit einem scharfen Messer Muster in die Rinde geschnitzt habe. Auch das ist kein Hexenwerk und ist je nach Muster in ein paar Minuten erledigt. Schon sind die Kerzenständer fertig! Wie findet ihr sie?

Viel Spaß beim Nachbauen!

Eure Sarah

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  1. Oh, die sind toll!
    Ich mag vor allem, was du noch in die Rinde geritzt hast!

    (Ich brauch unbedingt so einen Bohraufsatz, ich seh immer so toll Projekte damit 🙂 Oh, und die Beziehung zu deinem Akkubohrer: Same here!)

    Lieben Gruß, Midsommarflicka

    • Juhu, ich bin nicht alleine mit meiner heimlichen Beziehung zum Akkubohrer 🙂

      Forstnerbohrer sind ne tolle Sache, musst Du Dir unbedingt zulegen, am besten gleich in verschiedenen Größen. Wenn ich nicht mehr weiter weiß, hilft meistens der Forstnerbohrer. Wie beim Dachbalken, den ich zur Lichtsäule umgebaut habe. Ohne diesen Bohraufsatz hätte ich das Loch niemals durch den Balken bekommen. Demnächst hole ich mir auch noch einen Fräsbohrer für feinere Arbeiten…

      Liebe Grüße
      Sarah

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